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Herausforderung

  • Der Pilot war erfolgreich, im Alltag wird die Lösung kaum genutzt
  • Mitarbeitende sind geschult, arbeiten aber weiter wie bisher oder umgehen den neuen Prozess
  • Nach Projektende ist offen, wer für Prozess und KI-Ergebnisse zuständig ist
  • Die erwarteten Zeitgewinne zeigen sich in keiner Kennzahl

Ursache

  • KI wurde in den bestehenden Prozess eingebaut, der Prozess selbst blieb unverändert
  • Das Projekt hat geliefert, die Linie hat die neue Arbeitsweise nie übernommen
  • Die Schulung erklärte die Bedienung und liess offen, wann Ergebnisse geprüft werden müssen
  • Führungsentscheide zu Rollen, Kapazität und Verantwortung wurden vertagt

Was wir tun

  • Den tatsächlichen Arbeitsablauf aufnehmen und den Soll-Prozess mit KI neu entwerfen
  • Den Pilot mit echten Nutzenden und realen Fällen durchführen, einschliesslich der Sonderfälle
  • Rollen, Verantwortung und Befähigung mit Linie und Geschäftsleitung regeln
  • Nach dem Go-live messen, nachsteuern und an die Linie übergeben

Ergebnisse

  • Der neue Prozess wird im Alltag genutzt
  • Mitarbeitende wissen, wann sie KI-Ergebnissen vertrauen und wann sie prüfen
  • Die Zuständigkeit nach Projektende ist geregelt
  • Kennzahlen zeigen, ob die Einführung wirkt
  • Ihre Organisation entwickelt die Lösung selbständig weiter

FAQs

Was ist der Unterschied zwischen Go-live und Einführung?

Beim Go-live funktioniert die Lösung technisch und steht den Nutzenden zur Verfügung. Eingeführt ist sie, wenn die Organisation damit arbeitet und sich Prozesse, Rollen oder Zusammenarbeit dauerhaft verändert haben. Bei KI können diese Zeitpunkte weit auseinanderliegen.

Wer ist für die Einführung verantwortlich: Projekt, Linie oder Geschäftsleitung?

Alle drei, mit unterschiedlichen Aufgaben. Das Projekt schafft die Voraussetzungen: Prozesse analysieren, Technologie bereitstellen, Pilot und Schulung vorbereiten. Die Linie übernimmt die neue Arbeitsweise und gibt alte Abläufe auf. Die Geschäftsleitung entscheidet, was über das Projekt hinausgeht, etwa zu Rollen, Kapazität und Risiken.

Wie sieht ein guter KI-Pilot aus?

Er testet das künftige Betriebsmodell im Kleinen: Funktioniert der neue Prozess, wo umgehen ihn Mitarbeitende, welche Ausnahmen wurden übersehen, stimmen die erwarteten Produktivitätsgewinne? Dafür braucht es echte Nutzende und reale Fälle.

Reicht eine Schulung der Mitarbeitenden?

Eine Schulung erklärt, wie das System bedient wird. Befähigung beantwortet, wie künftig gearbeitet wird: Wann kann ich einem Ergebnis vertrauen, wann muss ich prüfen, welche Informationen darf ich verwenden, wofür bleibe ich verantwortlich? Wir setzen deshalb auf frühe Beteiligung, Pilotgruppen und praktisches Training an eigenen Fällen.

Woran erkennen wir, ob die Einführung funktioniert?

An der Nutzung im Alltag: Wird der neue Prozess angewendet, wie oft werden KI-Vorschläge korrigiert, wo entstehen Umgehungslösungen, wie verändern sich Durchlaufzeit und Fehlerquote? Diese Kennzahlen legen wir vor dem Go-live fest.