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Herausforderung

  • Unklare Leistungen — was ist im Vertrag, was kostet extra?
  • Abrechnungen nicht nachvollziehbar
  • Abhängigkeit gewachsen — Wechsel scheint riesiger Aufwand
  • Kein Plan B, kein strukturierter Ausstieg

Ursache

  • Vertrag wurde nie sauber definiert — Leistungen sind zu offen formuliert
  • Keine regelmässige Leistungsbeurteilung — Probleme wurden nicht früh genug adressiert
  • Abhängigkeit durch proprietäre Systeme oder undokumentierte Konfigurationen
  • Wechsel wurde immer wieder aufgeschoben — Aufwand schien zu gross

Was wir tun

  • Partner-Check: Leistungen klären, Vertrag einordnen
  • Entscheidung vorbereiten: Nachschärfen oder Wechsel — mit klarer Empfehlung
  • Bei Wechsel: Ausschreibung, Auswahl, geordnete Übergabe
  • Sicherstellung: Kein Datenverlust, kein Betriebsunterbruch

Ergebnisse

  • Klarheit über Leistungen und Kosten
  • Fundierte Entscheidung: Weiterarbeiten oder wechseln
  • Strukturierter, sicherer Partnerwechsel wenn nötig
  • Keine neue Abhängigkeit durch bessere Vertragsgestaltung

FAQs

Woran erkenne ich, dass mein IT-Partner mich in eine Abhängigkeit geführt hat? 

Typische Zeichen sind nicht definierte Leistungen, schwer nachvollziehbare Rechnungen, fehlende Dokumentation und eingeschränkte Zugänge. Kritisch wird es, wenn nur noch der Partner den Überblick hat und Sie selbst weder Systeme, Kosten noch Leistungen sauber einordnen können. Spätestens wenn ein Wechsel zwar gewünscht, aber faktisch kaum mehr machbar erscheint, besteht eine relevante Abhängigkeit. Eine funktionierende Partnerschaft macht ein Unternehmen handlungsfähiger – nicht unsicherer.

Wie kündige ich einem IT-Partner ohne Datenverlust oder Betriebsunterbruch? 

Nicht mit einer übereilten Kündigung, sondern mit einem strukturierten Übergang. Zuerst müssen Zugänge, Daten, Dokumentation, Verantwortlichkeiten, Verträge und technische Abhängigkeiten geklärt werden. Danach braucht es einen realistischen Migrations- und Übergabeplan, damit der Betrieb stabil bleibt. Wer zuerst kündigt und erst danach aufräumt, zahlt fast immer den höheren Preis.

Was kostet ein IT-Partner-Wechsel wirklich? 

Das hängt stark von Vertragslage, Dokumentation, Systemabhängigkeiten und Übergabequalität ab. Kosten entstehen nicht nur beim neuen Partner, sondern auch durch Bereinigung, Wissenstransfer und mögliche Doppelspurigkeiten in der Übergangsphase. Gleichzeitig ist ein schwacher Partner oft ebenfalls teuer – nur weniger sichtbar. Die Frage sollte deshalb nicht nur lauten, was ein Wechsel kostet, sondern auch, was das Festhalten an der aktuellen Situation weiter kostet.

Wann lohnt es sich, den bestehenden Vertrag nachzuschärfen statt zu wechseln? 

Wenn die Zusammenarbeit grundsätzlich tragfähig ist, aber Leistungen, Zuständigkeiten, SLAs oder die Abrechnung nicht sauber geregelt geblieben sind. Wenn der Partner fachlich passt und die Probleme vor allem in der Struktur liegen, ist Nachschärfen oft der schnellere und wirtschaftlichere Weg. Wenn Vertrauen, Transparenz und Zuverlässigkeit dauerhaft fehlen, bringt ein neuer Vertrag allein zu wenig – dann ist ein sauber vorbereiteter Wechsel die bessere Lösung.

Wie erkennen wir, ob wir bereits in einem Vendor Lock-in stecken?

Ein deutliches Zeichen ist, wenn wesentliche Informationen, Zugänge oder Systemkenntnisse fast ausschliesslich beim Partner liegen. Ebenso kritisch: Wenn jede Änderung nur über diesen einen Anbieter möglich ist und intern niemand Kosten, Leistung oder technische Folgen sauber einordnen kann. Dann ist die Abhängigkeit meist bereits grösser, als sie auf den ersten Blick wirkt.