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Herausforderung

  • Die Offerte oder der Plan liegt vor — und niemand kann sagen, ob die Investition finanziell vertretbar ist
  • Es geht um neue Software, einen zweiten Standort, neue Mitarbeitende oder eine Erweiterung — die Zahlen sind unklar
  • Wir haben mehrere Optionen. Die günstigste sieht verlockend aus. Aber ist sie wirklich günstiger?
  • Niemand im Unternehmen hat die Kapazität, die Zahlen wirklich durchzurechnen

Ursache

  • Entscheidungen werden auf Basis von Angeboten getroffen — nicht auf Basis des Gesamtaufwands
  • Folgekosten (Betrieb, Schulung, Einarbeitung, Anpassungen) werden selten mitgerechnet
  • Kein unabhängiger Blick auf die Zahlen — Anbieter und Berater rechnen optimistisch und opportunistisch
  • Wirtschaftlichkeit wird nicht systematisch geprüft, bevor unterschrieben oder entschieden wird

Was wir tun

  • Finanzielle Einschätzung: Ist die geplante Investition vertretbar? EBIT-Einfluss, grobe Amortisationsrechnung
  • Investitionsanalyse: Kosten vs. erwarteter Nutzen — für IT-Vorhaben, Wachstumsentscheide oder neue Stellen
  • Szenarienanalyse: Was wenn es teurer wird, länger dauert oder der Markt sich verändert?
  • Laufendes Finanz-Controlling: Soll/Ist-Vergleich für Vorhaben, die aus dem Ruder laufen

Ergebnisse

  • Sie wissen, ob Sie Ja sagen können — und auf welcher Basis
  • Entscheidung mit Fakten statt Bauchgefühl
  • Szenarien durchgerechnet — keine bösen Überraschungen
  • Entscheidungsvorlage für Geschäftsleitung oder Verwaltungsrat

FAQs

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine finanzielle IT-Analyse? 

Sobald eine Offerte, ein Budget oder mehrere Varianten auf dem Tisch liegen und die Entscheidung wirtschaftlich relevant wird. Besonders sinnvoll ist eine Analyse, wenn Folgekosten nicht konkret bezifferbar sind, Varianten stark auseinandergehen oder eine Investition zwar notwendig wirkt, aber wirtschaftlich noch nicht eingeordnet ist. Auch bei bereits laufenden Vorhaben, bei denen Kosten oder Nutzen aus dem Gleichgewicht geraten sind, lohnt sich ein neutraler Blick auf die Zahlen.

Was kostet ein IT-Projekt, das aus dem Ruder läuft, ein Unternehmen wirklich?

Deutlich mehr als die sichtbare Budgetüberschreitung. Hinzu kommen interne Mehrbelastung, gebundene Führungszeit, verzögerter Nutzen, Frust im Team und oft weitere Kosten durch Nachbesserungen oder Parallelbetrieb. Bei wichtigen Vorhaben können sich daraus schnell fünf- bis sechsstellige Mehrkosten entwickeln. Deshalb lohnt es sich, nicht nur den Projektpreis, sondern die gesamte wirtschaftliche Wirkung zu betrachten.

Woran erkenne ich, dass eine Investition auf dem Papier gut aussieht, sich aber nicht rechnet

Ein typisches Warnsignal ist, wenn vor allem mit Versprechen argumentiert wird, aber Folgekosten, interner Aufwand und Risiken kaum konkret benannt sind. Ebenso kritisch: wenn Nutzen nur allgemein beschrieben wird, ohne Bezug zu realen Abläufen, Kapazitäten und Abhängigkeiten. Spätestens dann lohnt sich ein neutraler Blick auf Wirtschaftlichkeit und operative Auswirkungen.

Können Sie auch mehrere Varianten oder Szenarien gegenüberstellen

Ja, das ist oft ein zentraler Teil der Arbeit. Wir stellen Varianten nicht nur preislich gegenüber, sondern bewerten auch Nutzen, Risiken, Folgekosten und die Auswirkungen auf das Unternehmen. So entsteht eine nachvollziehbare Grundlage für die Geschäftsleitung.

Prüfen Sie auch Investitionen, die bereits beschlossen oder gestartet wurden?

Ja, auch dann ist eine Analyse sinnvoll. Gerade bei laufenden Vorhaben zeigt sich oft, dass Nutzen, Aufwand und wirtschaftliche Wirkung nicht mehr sauber zusammenpassen. Dann schaffen wir eine realistische Grundlage für die nächsten Schritte – statt weiter Geld in ungeklärte Situationen zu investieren.