FAQs
Wie schaffen wir mehr Transparenz über Betrieb, Projekt und Zusatzleistungen?
Der erste Schritt ist, Leistungen sauber zu trennen und nachvollziehbar zu benennen. Solange Betrieb, Projekt und Zusatzaufwand vermischt werden, bleibt jede Rechnung diskussionsanfällig. Mit definierten Kategorien, Zuständigkeiten und Abgrenzungen wird sichtbar, wofür Sie tatsächlich bezahlen.
Prüfen Sie auch bestehende Verträge, SLAs und Leistungsbeschreibungen?
Ja, das gehört oft zwingend dazu. Viele Konflikte entstehen nicht nur durch Verhalten, sondern durch nicht definierte Leistungsgrenzen, schwammige Service Levels und veraltete Vertragslogiken. Wer die Zusammenarbeit verbessern will, muss auch die formale Grundlage sauber einordnen.
Woran erkennen wir, ob Optimierung noch reicht oder ein Wechsel sinnvoller ist?
Wenn Leistung grundsätzlich vorhanden ist und vor allem Struktur, Transparenz oder Verbindlichkeit fehlen, kann Optimierung sehr sinnvoll sein. Wenn Vertrauen, Reaktionsfähigkeit und Kooperationsbereitschaft dauerhaft fehlen, stösst auch die beste Nachschärfung an Grenzen. Dann sollte ein Wechsel nicht emotional, sondern vorbereitet und faktenbasiert geprüft werden.
Können Sie auch bei Neuverhandlungen und Leistungsklärung mit dem bestehenden Partner begleiten?
Ja. Ein strukturierter Wechsel ist nur eine Option – oft ist die bessere Lösung, Leistungen, Preise, Reaktionszeiten und Verantwortlichkeiten sauber nachzuschärfen und die Zusammenarbeit wieder steuerbar zu machen.
Was sollte vor einer Kündigung zwingend geklärt sein?
Zugänge, Dokumentation, Abhängigkeiten, Daten, offene Leistungen, Verantwortlichkeiten und der Übergang in den Betrieb. Wer diese Punkte vor der Kündigung nicht im Griff hat, verschiebt das Problem oft nur in die nächste Krise. Ein sauber vorbereiteter Wechsel schützt mehr als eine harte Formulierung im Kündigungsschreiben.