FAQs
Woran erkenne ich, dass wir von unserem IT-Partner abhängig sind?
Typische Zeichen sind unscharf definierte Leistungen, schwer nachvollziehbare Rechnungen, fehlende Dokumentation und eingeschränkte Zugänge. Kritisch wird es, wenn nur noch der Partner den Überblick hat, jede Änderung über ihn laufen muss und intern niemand Kosten, Leistung oder technische Folgen einordnen kann. Dann besteht ein Vendor Lock-in.
Wie kündige ich einem IT-Partner ohne Datenverlust oder Betriebsunterbruch?
Mit einem strukturierten Übergang. Zuerst werden Zugänge, Daten, Dokumentation, Verantwortlichkeiten, Verträge und technische Abhängigkeiten geklärt. Danach folgt ein realistischer Migrations- und Übergabeplan, damit der Betrieb stabil bleibt. Wer zuerst kündigt und erst danach aufräumt, zahlt fast immer den höheren Preis.
Was sollte vor einer Kündigung geklärt sein?
Zugänge, Dokumentation, Abhängigkeiten, Daten, offene Leistungen, Verantwortlichkeiten und der Übergang in den Betrieb. Ein sorgfältig vorbereiteter Wechsel schützt mehr als eine harte Formulierung im Kündigungsschreiben.
Was kostet ein IT-Partner-Wechsel?
Das hängt von Vertragslage, Dokumentation, Systemabhängigkeiten und der Qualität der Übergabe ab. Kosten entstehen beim neuen Partner, durch Bereinigung und Wissenstransfer und durch Doppelspurigkeiten in der Übergangsphase. Ein schwacher Partner ist ebenfalls teuer, nur weniger sichtbar. Zur Rechnung gehört deshalb auch, was das Festhalten an der heutigen Situation kostet.
Wann lohnt es sich, den Vertrag nachzuschärfen und beim Partner zu bleiben?
Wenn der Partner fachlich passt und die Probleme in der Struktur liegen: ungeregelte Leistungen, Zuständigkeiten, SLA oder Abrechnung. Dann ist Nachschärfen meist der schnellere und wirtschaftlichere Weg. Fehlen Vertrauen, Transparenz und Zuverlässigkeit auf Dauer, ist ein vorbereiteter Wechsel die bessere Lösung.