FAQs
Was ist der Unterschied zwischen Go-live und Einführung?
Beim Go-live funktioniert die Lösung technisch und steht den Nutzenden zur Verfügung. Eingeführt ist sie, wenn die Organisation damit arbeitet und sich Prozesse, Rollen oder Zusammenarbeit dauerhaft verändert haben. Bei KI können diese Zeitpunkte weit auseinanderliegen.
Wer ist für die Einführung verantwortlich: Projekt, Linie oder Geschäftsleitung?
Alle drei, mit unterschiedlichen Aufgaben. Das Projekt schafft die Voraussetzungen: Prozesse analysieren, Technologie bereitstellen, Pilot und Schulung vorbereiten. Die Linie übernimmt die neue Arbeitsweise und gibt alte Abläufe auf. Die Geschäftsleitung entscheidet, was über das Projekt hinausgeht, etwa zu Rollen, Kapazität und Risiken.
Wie sieht ein guter KI-Pilot aus?
Er testet das künftige Betriebsmodell im Kleinen: Funktioniert der neue Prozess, wo umgehen ihn Mitarbeitende, welche Ausnahmen wurden übersehen, stimmen die erwarteten Produktivitätsgewinne? Dafür braucht es echte Nutzende und reale Fälle.
Reicht eine Schulung der Mitarbeitenden?
Eine Schulung erklärt, wie das System bedient wird. Befähigung beantwortet, wie künftig gearbeitet wird: Wann kann ich einem Ergebnis vertrauen, wann muss ich prüfen, welche Informationen darf ich verwenden, wofür bleibe ich verantwortlich? Wir setzen deshalb auf frühe Beteiligung, Pilotgruppen und praktisches Training an eigenen Fällen.
Woran erkennen wir, ob die Einführung funktioniert?
An der Nutzung im Alltag: Wird der neue Prozess angewendet, wie oft werden KI-Vorschläge korrigiert, wo entstehen Umgehungslösungen, wie verändern sich Durchlaufzeit und Fehlerquote? Diese Kennzahlen legen wir vor dem Go-live fest.


