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Herausforderung

  • Workarounds überall: Excel neben dem System, Doppelerfassungen, Medienbrüche
  • Laufend neue Change Requests und steigende Kosten
  • Fachbereich und IT schieben sich die Verantwortung zu
  • Die Investition wirkt verloren, ein Neustart wäre noch teurer

Ursache

  • Die Anforderungen wurden vor der Einführung unvollständig erhoben
  • Das System wurde an den Prozessen des Anbieters ausgerichtet
  • Der Fachbereich war bei der Einführung zu wenig eingebunden
  • Schulung und Change Management kamen zu kurz

Was wir tun

  • System-Check: Ist-Analyse in ein bis drei Tagen, mit Blick auf Technik, Konfiguration, Daten, Rollen und Abläufe
  • Ursachen trennen: technischer Mangel, Konfigurationsfehler oder Prozesslücke
  • Befund und Empfehlung: stabilisieren, gezielt nachbessern oder ersetzen
  • Übergabe in die Umsetzung, auf Wunsch von uns begleitet

Ergebnisse

  • Sie kennen die Ursachen hinter den Workarounds
  • Eine begründete Aussage, ob Nachbesserung genügt oder ein Ersatz nötig ist
  • Eine priorisierte Liste der Punkte, die den Alltag am stärksten blockieren
  • Fachbereich und IT arbeiten mit demselben Befund

FAQs

Was tun, wenn das neue ERP-System nicht funktioniert wie versprochen?

Zuerst die Ursache sauber trennen: Liegt das Problem in der Konfiguration, in den Prozessen, in den Daten, in den Rollen oder in technischen Mängeln? Danach folgt eine Priorisierung, damit zuerst die Punkte gelöst werden, die den Alltag blockieren. In vielen Fällen funktioniert das System als Ganzes, und einzelne Stellen müssen korrigiert werden.

Warum entstehen Workarounds nach einem IT-Projekt?

Weil Systemlogik und reale Arbeitsweise nach dem Go-live oft schlecht zusammenpassen. Häufig wurden Anforderungen zu vage formuliert, Prozesse offen gelassen oder Mitarbeitende zu wenig eingebunden. Dann füllen Teams die Lücken selbst, meist mit Excel, Doppelarbeit oder manuellen Umwegen. Der Workaround ist fast immer ein Symptom.

Muss das System ersetzt werden, oder lässt es sich stabilisieren?

Das lässt sich erst nach einer Ursachenanalyse seriös beurteilen. In vielen Fällen genügt eine gezielte Nachbesserung, ein kompletter Neustart ist die Ausnahme. Vor einem Entscheid über Ersatz sollte feststehen, ob eine Stabilisierung mit vertretbarem Aufwand möglich ist.

Was unterscheidet ein technisches Problem von einem Prozessproblem?

Ein technisches Problem liegt vor, wenn das System etwas können sollte und es fehlerhaft, instabil oder gar nicht ausführt. Ein Prozessproblem liegt vor, wenn Rollen, Abläufe, Entscheide oder Datenflüsse ungeregelt sind und das System deshalb falsch oder unvollständig genutzt wird. In der Praxis hängt beides oft zusammen.

Was tun Sie, wenn die Ursachen in den Abläufen liegen?

Dann klären wir Abläufe, Rollen und Entscheidungswege genauso wie die technischen Punkte. Sonst wird das System weiter für Probleme verantwortlich gemacht, die an anderer Stelle entstehen.